Name: Marc Andrin Gerstenkorn
Geboren:  20. August 2010 in Uster, Schweiz
Nationalität:  Schweiz und Österreich
Wohnort: Landshut, Deutschland
Hobbies: Schwimmen, Volleyball, Skifahren
Lieblingsstrecke:  Kerpen
Ziel:  Erfolgreicher Aufstieg in den Automobilsport
Kartsport seit:  December 2018 – Indoor Karting
Podiums: 50

Alles begann im Dezember 2018 mit einem Kart-Kurs auf einer Indoor-Bahn — und sofort war meine Leidenschaft geweckt. Ich verbrachte viel Zeit auf der Kartbahn in Marktl, wo ich auch mein allererstes Rennen gewinnen konnte. Im Frühjahr 2019 bekam ich mein erstes richtiges Rennkart und trainierte intensiv mit meinem Vater auf lokalen bayerischen Strecken.

2020 folgte der erste große Schritt: der Wechsel zu DS Corse, meinem ersten echten Rennteam. Was dann passierte, hätte ich mir kaum träumen lassen. Von 11 Rennwochenenden beendete ich 10 unter den Top 5 und 7 unter den Top 3. Das absolute Highlight war mein erster Sieg bei einem Masters-Rennen auf meiner Heimstrecke in Ampfing.

Es folgten intensive Trainingsphasen in Italien und Starts in der WSK, einem der stärksten internationalen Mini-Felder weltweit. Als Teil des Mac Minarelli International Mini Programms durfte ich auch direkt mit dem Werk bei Rennen der italienischen Meisterschaft antreten — mehrfache Finalteilnahmen in diesem hochkarätigen Fahrerfeld waren der Lohn für hartes Training.

2021 brachte einen Wendepunkt: Nach einem enttäuschenden deutschen Saisonstart wechselte ich zur CV Performance Group mit einem Kart von Kart Republic — und stand bereits beim ersten Rennen nach dem Wechsel wieder auf dem Podium. Das Highlight folgte kurz darauf: Pole-Position und Doppelsieg bei den ADAC Kart Masters in Kerpen. In den restlichen Rennen der Saison holte ich viermal die Pole und gewann jedes verbleibende SAKC-Wochenende.

In den folgenden Jahren arbeitete ich mich durch die Juniorenklassen. 2022 wechselte ich in die OK-Juniorenklasse und schloss die ADAC Kart Masters auf P5 ab. 2023 lief es dann besonders stark: drei Rennsiege und neun von elf möglichen Podiumsplätzen in der DJKM. Ich sammelte die meisten Punkte aller Teilnehmer — verlor den Meistertitel jedoch durch das Streichresultat-Reglement. Ein bitterer, aber motivierender Moment.

2024 bedeutete Neustart und Rückkehr zu den Wurzeln: mit Kartshop Ampfing und Drago Corse in Deutschland sowie Gold Kart und Righetti Ridolfi in Italien. Harte, faire Rennen mit viel Respekt zwischen den Fahrern — und Ergebnisse, die Lust auf mehr machen.

2025 folgte der nächste und letzte Schritt im Kartsport — die KZ2-Klasse. In Italien setze ich die Zusammenarbeit mit Gold Kart und Righetti Ridolfi fort, in der DKM starte ich mit dem Kartshop Ampfing Racing Team auf BirelART. Das große Ziel: die Europameisterschaft in Mülsen und die Weltmeisterschaft in Franciacorta

Das alles wäre ohne meine ganze Familie und alle meine Sponsoren nicht möglich gewesen — vielen Dank an euch alle!

— Marc